35. Entdeckertag

Acts

Alle Künstlerinnen und Künstler auf den Bühnen beim Entdeckertag 2022 von A bis Z

Automatic Heroes

Warm-up am Samstag ab 17:15 Uhr auf der Kröpcke-Bühne

The Automatic Heroes, Hannover’s Nummer 1 Funkband gibt sich am 10. September 2022 beim diesjährigen Entdeckertag-Warmup der Region Hannover am Kröpcke die Ehre.

Die Band, die in den vergangenen 2 Jahren beim Entdeckertag erfolgreich teilgenommen hat, setzt in Richtung Funk und Soul neue Maßstäbe.

Authentisch und extrem tanzbar ziehen die 4 ambitionierten Musiker das Publikum mit ihrem Funky Groove der 70er Jahre in ihren Bann.

Georg, Dirk, Thomas und Andreas heißen alle Besucherinnen und Besucher herzlich willkommen.

The Automatic Heroes

Ellingtones

11:15 Uhr, Regionsbühne

Die Band ELLINGTONES hat sich nicht nur der Jazz-Musik ihres Namensgebers Duke Ellington verschrieben, sondern versteht es zudem bestens, bekannte Hits aus Pop, Rock und Soul gekonnt auf den Kopf zu stellen, um sie in einem eigens arrangierten, jazzigen Gewand neu erstrahlen zu lassen. Die ELLINGTONES, die sich mit ihrem modernen Sound und Stil längst über Hannover hinaus einen Namen machen konnten, nehmen ihre Zuhörer mal swingend, mal soulig mit auf eine faszinierende Entdeckungsreise durch die Musik der letzten Jahrzehnte.

Act

France Delon

16:00 Uhr, Comedy-Bühne

Grand Dame der Travestie

Heinz Gröning

Tour 3 | Garbsen

Heinz Gröning ist ein seriöser Entertainer mit einem liebenswerten etwas verrückten Touch. Der gelernte Arzt beweist, mit virtuoser Sprachakrobatik, die in Deutschland ohnegleichen ist, dass Comedy auch gehaltvoll und intelligent sein kann.

Heinz Liedermacher

 

Kürsche

Tour 3 | Garbsen

Nach erfolgreichen 3 Jahren mit der Band „Kuersche and members of Fury in the Slaughterhouse“ ist Kuersche mit neuer 5 Mann Band inklusiv Brass Sektion und neuen Songs Arrangements weiter auf Wooden Chandelier Tour.

Kuersche hat seine Band mit einer Bläser Sektion auf eine 5 Mann Band erweitert und neben den fantastischen Musikern Lukas Hermanns (Bass) und Kommander Kniep (Schlagzeug) kommen Daniel Zeinoun (Trompete) und Laurenz C. Wenk ( Saxophone ) dazu. Alle sind nicht nur studierte Musiker, die Kuersches Kompositionen perfekt umsetzen können, sondern würden mit ihrem Stil und ihrer Attitüde selbst perfekt in die Musikszene Manchesters passen. Gemeinsam schaffen sie eine musikalische Symbiose der Generationen und lassen Kuersche in neuem Licht erstrahlen.

Kuersche ist ein echtes Faszinosum. Der Mann spielt unermüdlich Konzerte, veröffentlicht Alben und komponiert in traumwandlerischer Leichtigkeit wundervolle Popmelodien, die jedem Brit-Pop-Hoffnungsträger gut zu Gesicht stünden.

Doch nun zum Wichtigsten, zu seiner Musik:
Es ist melancholisch, ironisch, leicht und entrückt. Es spiegelt das einfache Leben in einem dieser Jahrmarktsspiegel wider. Es streckt, verzerrt und lässt uns darüber lachen. Kuersche hat seine ganz eigene Perspektive. Er erzählt uns von Alltäglichem und bietet uns trotzdem neue Einsichten. Sein Gespür fürs Komponieren ist dabei unerschrocken, locker und zeitlosschön und die neue Brass Sektion weiß das in neuer Form noch mehr hervor zu heben:

ABER !
Kuersche ist nicht nur ein guter Musiker, sondern auch ein guter Entertainer. Er weiß nach über 1500 Konzerten sein Publikum zu unterhalten und zu begeistern.

Kürsche

Lennart Smidt

Um 12 Uhr mit Julie und um 17:15 Uhr mit Friends auf der Kröpcke-Bühne

Für "Lennart Smidt & Friends" lädt der Jazzpianist zum Konzert mit speziell für diesen Tag geschriebener Musik - eine Uraufführung. Die Basis bildet das "Organic Trio" mit Keyboard und Hammond, Drumset und E-Bass, weitere Spitzenmusiker werden gefeatured. Groove und Melodie, Komponiertes und frei Improvisiertes finden in dieser Musik zusammen.

Lennart Smidt Trio

 

Makatumbe

15:30 Uhr, Kröpcke-Bühne

Makatumbe packen internationale Volks-, Tanz- und Popmusik in den Mixer und drücken den Dance Button. World Groove meets Future Pop. Was dabei raus kommt habt ihr vorher noch nicht gehört. Versprochen! Deswegen ist auch die Besetzung von Makatumbe in ihrem Klang und ihrer lebhaften Bühnenpräsenz ebenso breitgefächert wie ihre Musik: Vokalakrobatik und Klarinette breiten sich mit Beatbox, Raggamuffin, Stimmimmitation und Obertongesang auf einer melodischen Akkordeon-Klangwelle aus, die auf einem massiven Groovegerüst aus Bass und Schlagzeug rollt. Synthie und Gitarre dicken zudem den Sound an. Die Melodien fliegen, der Bass drückt und die Musik, das Publikum, die Band, einfach alles wird eins. Das ist Makatumbe. Für die Publikumslieblinge und zweifachen Preisträger des „Creole Global Music Contest 2017“ spielt dabei die Größe der Bühne keine Rolle. Es geht um all das, was Musik bewegen kann, den Moment, das Publikum und die Freude am musikalischen Ausrasten.

Makatumbe

MiMaMu - Kinder- und Jugendchor

13 Uhr, Regionsbühne

Seit der Gründung 2014 sind die MI MA MU Chöre auf über 80 Aktive aus Burgwedel und der Region Hannover in drei Chören angewachsen. Jedes Jahr stehen die Chorkinder von 3 bis 17 Jahren unter der Leitung von Kristina Rokahr mit einem großen Musical, einem Weihnachtsprogramm, kleinen Konzerten und Gastauftritten auf verschiedenen Bühnen in der Region Hannover.

2019 begleiteten sie die Verlegung von 28 Stolpersteinen mit Liedern aus der Heimat der Opfer in den jeweiligen Landessprachen. Die Musicals 2018 (Zinnobers Zauberhut) und 2021 (Grimmy) wurden von den MI MA MU Chören erstmals überhaupt aufgeführt.

Mit "Urlaubszeit" präsentierte der Jugendchor erstmalig ein eigenes Musical, bei dem die Jugendlichen das ursprüngliche Kurzmusical mit eigenen Rollen, Texten und Liedern auf die doppelte Länge erweiterten. Im Herbst folgt "Tuishi Pamoja" mit allen Chören. Das Musical über Freundschaften und Vorurteile begeistert mit mitreißenden Rhythmen.

Jeder weiß, dass Giraffen doof und Zebras eingebildet sind. Niemals würden die beiden Herden auch nur miteinander reden. Als dann jedoch die Löwen auftauchen und Tierkinder beider Herden in Gefahr geraten, überwinden sie ihre Vorurteile - aber wird das ausreichen um Raffi und Zea zu retten und warum wollen die Erdmännchen die Zuschauer loswerden?

MIMAMU

Passepartout

16:30 Uhr, Regionsbühne

Als energetische Live-Band haut PASSEPARTOUT nicht nur HipHop-Heads aus ihren Sneakern. Die Crew aus Hannover bringt echte Instrumente mit stabilen Raps und
einprägsamen Hooks auf die Bühnen der Festivals und Konzerthallen. Feiern und Fernweh stehen dabei gleichermaßen im inhaltlichen Mittelpunkt wie politische und  gesellschaftliche Fragen und Ungerechtigkeiten. Mit ihren deutsch-französischen Texten machen sie sich für Weltoffenheit und eine solidarische Gemeinschaft stark.

Ob vor Tausenden Menschen in ausverkauften Hallen oder als Guerilla Aktion in den Einkaufsstraßen - was zählt, ist die Crowd und die geballte Energie. Auf der Bühne verschmelzen die Musiker*innen zu einer Einheit: jeder Part greift ineinander und die Menge zieht mit. So eroberte die Crew schon Festivals wie das Lunatic und das Open Flair und spielte Supportshows für Sunrise Avenue und die Guano Apes. Dicke Bässe, organische Melodien und ausgefeilte Reime liefern PASSEPARTOUT auch im Studio:

2016 erschien ihr Debüt-Album „Kiosque“, 2020 folgte die neue Single „Bulli“: Der Song ist eine Liebeserklärung an das treue Gefährt, die damit verbundenen Abenteuer in die Ferne.

Passepartout

 

Pete the Beat

13:00 Uhr und 15:20 Uhr, Comedy-Bühne

Poetry-Comedy trifft auf den Beatbox-Weltrekordhalter mit abwechslungsreicher Lyrik und kreativem Beatboxing.

Beat-Verdreher: Pete

Rabea

Warm-up am Samstag, 15:45 Uhr, Kröpcke-Bühne

Gesang und Cello – eine einzigartige Kombination, die man viel zu selten zu Gehör bekommt. Rabeas Musik zeichnet sich durch diese Kombination aus: Sie singt und begleitet sich dabei am Cello – mal mit gezupften, mal mit gestrichenen Tönen – und verschafft ihren aufrichtigen und persönlichen Texten dadurch einen gefühlvollen Rahmen.

Die vermeintlich klassische Anmutung ihres Cellos kleidet Rabea in ein Indie-Elektronisches Gewand der populären Musik, spielt mit Loops und anderen Effekten und verleiht ihren Songs damit eine einzigartige Spannung.

Die Verbindung verschiedener musikalischer Einflüsse lässt auf Rabeas Werdegang schließen: Die Hannoveranerin spielte bereits in diversen Band-Projekten im Folk-, Pop oder Klassik-Bereich. Mit dem Abschluss ihres klassisch geprägten Studiums an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover orientierte sich Rabea neu, besuchte 2015 den Eventim Popkurs der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und gründete 2016 das nach ihr benannte Projekt: RABEA. Im Februar 2019 veröffentlichte RABEA die Debut-EP  “Ask For The Moon”.

Rabea

Reitergeneral Michael von Obentraut 

11:30 Uhr, 14:00 Uhr, 16:30 Uhr, Tour 20 | Seelze

Obentraut

Salsa Academy

14:25 Uhr, Regionsbühne

Emile Moise - Salsa mit Physik-Diplom: - Wer gehen kann, der kann auch tanzen -

Geboren auf den Seychellen, kam Emile Moise 1985 nach Deutschland, um in Berlin und Leipzig Physik zu studieren. Der Dipl.-Physiker, Profitänzer, TV-Starchoreograph, Fachtanzlehrer und Chef-Instructor des ADTV für Salsa und südamerikanische Rhythmen gründete im Jahr 2003 in Hannover seine Tanzschule Salsa del alma Dance Academy, die seit vielen Jahren nicht nur bei tanzbegeisterten Menschen einen exzellenten Ruf besitzt. Durch zahlreiche Fernsehauftritte - u.a. RTL, SAT1, PRO7, ARD, ZDF, VIVA, NDR, VOX, SWR - begeisterte Deutschlands Salsa-Koryphäe das Publikum. Im Jahr 2015 erhielt Emile für sein unermüdliches Engagement im ADTV die Ehrenmitgliedschaft und ist seitdem in der Hall of Fame des Verbandes. Emile hat den Tanz zu seiner Lebensaufgabe gemacht. Sein Motto lautet:

"Fit in jedem Alter" oder auch "Salsa - die neue Medizin"

Seine eigenen Worte: „Eine Salsa-Tanzstunde ist wie ein kleiner Kurzurlaub. Die Zeit vergeht wie im Flug, man kann die Seele baumeln lassen, sich der Musik und diesem wunderbaren Rhythmus hingeben und für kurze Zeit dem grauen Alltag entfliehen, um neue Kraft und Lebensfreude zu schöpfen.“

Salsa del Alma

Sistergold

15:00 Uhr, Regionsbühne

Aus dem Wunsch heraus, als Saxophonquartett die Musik verschiedenster Genres unterhaltsam und charmant zu präsentieren, gründet sich 2009 sistergold.

Die Liebe zum Instrument, ein übereinstimmendes Verständnis von Musik und Humor und nicht zuletzt die Freundschaft untereinander führt zu der Spielfreude, die die Auftritte von Inken Röhrs, Elisabeth Flämig, Sigrun Krüger und Kerstin Röhn auszeichnen.

Jede der vier studierten Musikerinnen verfügt über langjährige Bühnenerfahrung und bringt neben der musikalischen Arbeit ihr jeweiliges Hintergrundwissen aus den Bereichen Figurentheater, Improvisationstheater und Comedy ein. So entstehen in gemeinsamer Arbeit die abwechslungsreichen und unterhaltsamen Programme von sistergold.

In regelmäßigen Proben in Hildesheim, Kassel oder Hannover wird am Programm gefeilt, verbessert und und Neues ausprobiert – sei es musikalisch, choreografisch oder in Fragen der Präsentation. Die meisten Stücke sind selbst arrangiert oder komponiert, Improvisationsteile bieten immer wieder die Gelegenheit, der Kreativität freien Lauf zu lassen.

Sistergold ist als Konzertensemble und mobile Band bundesweit und international unterwegs.

2015 waren waren sie u.a. zu Gast im Admiralspalast Berlin, dem Internationalen Saxophonkongress Open-Sax Strasbourg, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, bei diversen Preisverleihungen und auf vielen großen und kleinen Bühnen.

Sistergold

Sobi & Band

14:15 Uhr, Kröpcke-Bühne

Seit der Veröffentlichung ihrer Debüt-EP "Home One Day" (2020) hat sich das Leben der in London aufgewachsenen Singer-Songwriterin SOBI stark verändert. Die Anpassung an das Leben als frischgebackene Mutter und das Eingesperrtsein in ihrer "neugeborenen Lockdown-Blase", wie sie es nennt, hat ihr neue Inspiration und die Möglichkeit gegeben, verschiedene musikalische Erzählungen zu erforschen, die sich von den atmosphärischen, gitarrenbetonten Klängen von "Devil" und "Pearl" aus ihrem ersten Album weiterentwickeln.

"Wir alle müssen uns ständig an eine sich verändernde Welt anpassen, und ich finde das manchmal überwältigend. Aber ich habe so viel Trost im Schreiben von Songs gefunden und bin so dankbar, dass ich in meiner neugeborenen Lockdown-Bubble den Raum dafür hatte. Die letzten Jahre haben mir die Chance gegeben, als Künstlerin zu wachsen und neue Fähigkeiten zu entwickeln. Zum ersten Mal habe ich mit Aufnahmen zu Hause und nicht in einem Studio experimentiert."

Als eher schüchternes Kind war es die Musik, die SOBI aus ihrem Schneckenhaus herausholte und es ihr ermöglichte, sich auszudrücken. Im zarten Alter von 16 Jahren begann sie, ihre eigenen Songs zu schreiben und aufzuführen. Zunächst schrieb sie auf der Akustikgitarre, aber nachdem sie Lianne La Havas in einer Londoner Bar auftreten sah, wurde sie dazu inspiriert, eine E-Gitarre in die Hand zu nehmen, was ihren gefühlvollen, zarten Liedern eine raue und einzigartige Note verlieh. Seitdem hat SOBI mehrere Tourneen gespielt (u.a. als Support bei der ausverkauften Tournee von Jamie Lawson) und sich einen Namen in Großbritannien und Deutschland gemacht und eine treue Fangemeinde aufgebaut.

Anlässlich der Veröffentlichung ihrer Debüt-EP 'Home One Day' spielte SOBI eine ausverkaufte Headline-Show im LUX in Hannover vor 200 Zuschauern. Ihre Single "Devil" landete in mehreren unabhängig kuratierten Spotify-Playlisten, darunter Alexrainbirds Winter 2020 Indie-Playlist, und ihre Single "Pearl" hat über 200.000 Streams auf Spotify gesammelt.

Nachdem sie sich einige Zeit genommen hat, um ihren Sound weiterzuentwickeln, ist SOBI nun mit neuen Tracks zurück, die sich mit Themen wie Trauer, Verlust und dem Fallen in die Vergleichsfalle beschäftigen. In ihrer neuesten Single „Caribbean Beach“ erzählt SOBI von ihrer eigenen Erfahrung mit der Trauer nach dem plötzlichen Verlust ihres Vaters im Jahr 2020. Sie beschreibt das Gefühl, nicht bereit zu sein, loszulassen, auch wenn andere weiterziehen, und Trost in schönen Erinnerungen und alten Fotos zu finden.

"Trauer ist ein Thema, über das selten offen gesprochen wird, aber es verzehrt und betrifft so viele von uns und ist ein wirklich schmerzhafter Prozess, den man alleine  durchmachen muss. Ich hoffe, dass die Menschen, die diesen Song hören, über ihre eigenen Erfahrungen nachdenken können und wissen, dass es in Ordnung ist, manchmal traurig zu sein, wenn man einen geliebten Menschen vermisst, ganz gleich, wie lange es her ist. Wenn wir den Verlust von jemandem betrauern, erkennen wir, wie wichtig und besonders er für uns war.“

Gemeinsam mit seinem langjährigen Mitarbeiter Helge Preuß (der unter anderem schon mit Silbermond und Joris zusammengearbeitet hat) entschied sich SOBI, die Produktion für diesen Song sehr einfach zu halten, damit die bedeutungsvollen Texte im Vordergrund stehen können. Die Single wird von einem Musikvideo begleitet, das von Stabil & Grazil (Niklas Wittig und Dennis Schishcke) gedreht wurde.

SOBI

 

Staatsoper - Best of

13:50 Uhr, Regionsbühne

Der Chor der Staatsoper Hannover präsentiert am Entdeckertag:

  1. Eingangschor aus der Oper „Eugen Onegin“
  2. Fuge Sabbatchor aus „Mefistofele“ – „Su riddiamo …“
  3. Gefangenenchor aus „Nabucco“ - „Va pensiero“

Chor der Staatsoper Hannover

Terry Hoax

18:00 Uhr, Regionsbühne

Terry Hoax? Genau, das ist die Band, die in den 90ern mit ihrer Coverversion von "Policy Of Truth" einen veritablen Hit gelandet hat, der damals bei MTV rauf- und runtergespielt wurde.
Wer die Band in den letzten Jahren schon einmal live gesehen hat, wird sich gefragt haben, warum diese Band nicht die ganz großen Hallen bespielt. So viel Humor, krachende Spielfreude und Energie machen nachhaltig zum Fan. Dieses Gefühl auf ein Studioalbum zu übertragen, ist Terry Hoax bisher nicht immer gelungen. Oft klangen sie auf Tonträgern ausgebremst und eingezäunt. Ohne Publikum schienen sie sich nicht richtig wohl zu fühlen. Eine leidenschaftliche Live-Band lässt sich nicht so einfach einsperren. 

Also wandten sie diesmal einen psychologischen Trick an: Sie ließen ihr neues Album über Crowdfunding von ihren Fans finanzieren, erreichten fast 300% der benötigten Summe und gingen mit diesem Hochgefühl ins Studio. Das neue Album „Thrill!“ ist eine rauhrockige, kreative, wilde Reise in das Universum einer Band, die sich für die Fans die Beine ausreißt / für die Fans alles gibt!   

Zusammen mit Produzent Arne Neurand (Guano Apes, Revolverheld, Subway To Sally…) haben sich Terry Hoax ein gutes halbes Jahr im Übungsraum eingeschlossen, um gemeinsam an den Ideen für das Album zu feilen. Dabei herausgekommen sind insgesamt 16 (!) Songs, die in vielen Wochen im legendären Horus Studio in Hannover aufgenommen und produziert wurden. Entstanden sind echte Perlen wie die Single-Auskopplung „Shining“, das melancholische „Ghost“ oder die rohe Urfassung von „The Best Is Yet To Come“, auf denen Oliver Perau seine Qualitäten als gnadenlos guter Sänger zeigt. Und das epische "Try To Make it Slow", das den Vergleich mit dem fan-favourite "Live All" nicht scheuen muss, hat alles, was Terry Hoax auf der Bühne auszeichnet. Dazu gibt es stramme Rock-Songs wie den Opener „Inbetween“ oder „I’m Not Afraid To Die“, das den Geist der Hives atmet. Das Album ist insgesamt sehr rockig, was der Band sehr gut steht. Keine Trompeten, kein Schnickschnack - "Thrill!" lässt keinen Zweifel daran, was Terry Hoax live immer liefern: Rrrrock!

Terry Hoax

 

The Brudy Ensemble

13:00 Uhr, Kröpcke-Bühne

The Brudy Ensemble hat sich dem Western Swing verpflichtet, einer Musikrichtung, die vor allem in den 40er und 50er Jahren urbanen Big Band Sound mit Folk- und Cowboyattributen gepaart hat, immer vor dem Hintergrund tanzbar zu sein. Im Zentrum der Band steht die Pedal Steel Guitar, ein hierzulande äußerst selten zu hörendes Slideinstrument, welche mal hawaiianisch schwelgend, mal impulsiv treibend im Dialog mit der E-Gitarre einen unverwechselbaren Sound zaubert.

Beim Entdeckertag wird die gerade erschienene CD „busy at the bar“ vorgestellt.

The Brudy Ensemble

The Quodlibets

Akustische Stadtführung, 15:35 Uhr, Tour 22| Springe

Eine Gruppe von Sängern hat sich 1990 in das Springer Vereinsregister eintragen lassen - „Die Quodlibets“.

Quod libet – was gefällt. Es gibt also keine Festlegung auf eine bestimmte Gesangsrichtung, der Spaß am Singen steht im Vordergrund, egal welcher Musikstil gesungen wird. Spirituals, Gospels, romantische Chormusik, Madrigale, Medleys, Volkslieder, Evergreens, Musicals, sakrale Gesänge, Pop, Rock…  – das ganze Repertoire der Chormusik.

Über die Zeit entwickelte sich der Chor mehr in Richtung Pop-, Rock-, Jazz-, und a-Capella-Gesang. Aber eine wirkliche Festlegung gibt es immer noch nicht, ganz nach Lust und Laune - „der etwas andere Chor“.

Die Quodlibets laden ein zu einer akustischen Stadtführung durch Springe

Thorsten Hitschfel

12:15 Uhr und 14:20 Uhr, Comedy-Bühne

Alltagskabarett und politisches Kabarett gepaart mit Musik, Parodien und Komik ergibt das einzigartige von Thorsten Hitschfel – authentisch eben.

Das Publikum merkt sehr schnell, dass diese Texte selbst geschrieben sind und nicht aus der Retorte von Gagschrei-bern stammen. Geistreich, zeitnah und immer mit ein wenig Augenzwinkern. 

Es macht einfach Spaß ihm zu zuhören und seine Sicht der Dinge zu erfahren.

Wolfgang Grieger & die High Nees

17:00 Uhr, Comedy-Bühne

Gewinner des ersten niedersächsischen Kleinkunstpreises 2011

Wie kommt man auf solche Texte? Das ist die häufigste Frage, die Wolfgang Grieger gestellt wird. Kein Wunder, denn seine absurd komischen Texte behandeln Themen, die bisher noch nicht besungen wurden. Da ist zum Beispiel der Besitzer eines Fußpflegesalons, der wegen seines Berufes nicht zum Klassentreffen gehen möchte oder der Gatte, der eine irrtümliche Liebesbeziehung zum Schwiegervater hat. Mit Liedern wie: "Ich wollte immer ein Rebell sein, aber oft war mir nicht gut", "Bei mir steh’n von den Nachbarn die Pakete", oder "Es ist so schön in der Gerichtsmedizin", haben sie sich in die Herzen der Zuschauer gesungen.

Von Rock bis Pop über Country bis Polka ist bei dieser Band alles möglich. Besonders schön auch das Lied "Ich weiß nicht wo immer mein Geld bleibt", was an ein Otto Reutter Couplet erinnert.

Wer Sinn für Unsinn hat, intelligenten Albernheiten nicht abgeneigt ist, musikalisch überrascht sein und herzhaft lachen möchte, ist hier genau richtig!